Rentei Stockheim Außenansicht
Rentei Stockheim Eingang
Rentei Stockheim Keller
Rentei Stockheim Erdgeschoss
Rentei Stockheim Erdgeschoss
Rentei Stockheim Obergeschoss
Rentei Stockheim Geländer Dachgeschoss
Rentei Stockheim Dachgeschoss
Jürgen Wöhner
Bildstrecke

23.07.2021
Besichtigung Rentei in Stockheim

Im Rahmen einer Bau- und Umweltausschusssitzung fand am Donnerstag, dem 22. Juli, eine öffentliche Besichtigung der Rentei statt, um den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen in Augenschein nehmen zu können. Dipl.-Ing. (FH) Jörg Detsch vom Architektenbüro 3D-Architekten stellte dabei den aktuellen Sachstand dar. Seit bereits 2 Jahren werden die Baumaßnahmen durchgeführt.

Das Heizen der Räume soll durch eine Deckenstrahlheizung erfolgen, die an die vorhandene Hackschnitzelanlage im Bauhof angeschlossen wird. Gegen Feuchtigkeit im Keller kommt eine thermische Mauerwerkssanierung zum Einsatz, die dauerhaft die Nässe fernhält bei relativ geringem Aufwand und Kosten.

Im Rahmen eines Workshops wurden Nutzungsmöglichkeiten, die sich aus dem Räumlichkeiten ergeben, zusammen mit den hiesigen Vereinen und interessierten Personen erarbeitet.

UG: Gastroküche (30.000€ veranschlagt) für die Bewirtung von bis zu 40 Gästen mit einer Durchreiche zu einem Biergarten im Außenbereich. Die aktuellen Förderrichtlinien lassen keine Verpachtung zu, sondern lediglich das Anmieten durch Privatpersonen und Vereine für Veranstaltungen.

EG: Kultur- und Begegnungsstätte – 2 große Räume für wechselnde Ausstellungen, Verkaufsraum und ggf. Lesebereich. Garderobe, sanitäre Einrichtungen und Zugang zu einem Plattformlift zum erleichternden Zugang ins OG.

OG: Großer Raum mit mobiler Bühne für 80-90 Personen. Flexible Wand zum Aufteilen in 2 Räume für kleinere Seminar-Gruppen. Angedacht zur Nutzung durch Vereine oder Firmen. Ein Raum mit Theke für einen Stehempfang.

DG: Eigentlich zur Nutzung als Archiv geplant, aber nach Erkennen der „Schönheit“ des Raumes soll dieser besser für Kleingruppen genutzt werden. Z.B. Kinderspielgruppen oder Joga-Gruppen könnten diesen dann zeitweise belegen.

Aktuelle Herausforderung:

Hauptproblem sind aufgetretene statische Bedenken, die beim Durchbruch eines Notausganges im Kellerbereich zutage traten. Die 1m starken Wände sind zum Teil aus 2 Schalungen entstanden mit einem Hohlraum dazwischen. Diese wurden nun im Keller bereits durch Einbringen einer Beton-Dispersion-Lösung gesichert. In welchen Bereichen des Gebäudes sich diese Bauart noch so widerfindet, ist nicht genau zu sagen, aber hat aktuell oberste Priorität, um das Gebäude dem Vorschriften entsprechend nutzen zu können.